Design und Einrichtung – alpine Küche braucht kein Jodelstüberl!

 

Haus und Lokal samt Biergarten existieren seit 1896, in den 70er Jahren war hier die Heimat des legendären Jazz Clubs „Alte Burg“ – das Mauerwerk am Eingang erinnert heute noch daran. Das brachte uns zu Beginn des Umbaus auf den Gedanken, diese Optik auch im Innenraum zu übernehmen und die „Brick Walls“ zum zentralen Gestaltungselement zu machen. Es war von Anfang an unser Ziel, ein bereits gemütliches Lokal noch gemütlicher zu machen.  Als wir dann die ersten alten Wand- und Deckenverkleidungen entfernt hatten, erwartete uns so manch böse Überraschung – die Kernsanierung war unvermeidlich! Dabei haben wir dann unter anderem im hinteren Gastraum auch gleich die mit Brettern verrammelten Fenster wieder freigelegt. Heute erinnert quasi nur noch der Grundriss an den ursprünglichen Zustand des Lokals. Für den Gast unsichtbar im Hintergrund ist jetzt auch technisch alles auf dem neuesten Stand.
Licht, Farben und die dominanten Materialien Ziegel und Nussbaumholz, aus Leder geflochtene Stühle sowie petrol- und grasgrün bezogene Polster in Samtoptik geben Restaurant und Bar ein warmes, modern gemütliches Ambiente. Die großzügigen Wandbänke sind einladend und kuschelig, stilvolle Designobjekte zitieren das heimische Wohnzimmer: schummrige Tischlampen, Regale mit interessanten Büchern und Artefakten.  Auf folkloristische Zitate wie hölzerne Wagenräder, Dreschflegel etc. wurde wohltuend verzichtet. Der gesamte Stil ist wohl am Besten mit eklektischer Moderne zu beschreiben – eine  zeitlos behagliche Wohnzimmeratmosphäre erwartet unsere lieben Gäste.

Offensichtlich kochen

Die Küche haben wir vergrößert, außerdem ist sie jetzt vom Gastraum aus offen einsehbar und wir haben auch tatsächlich nichts dagegen, dass man unserem Team bei der Arbeit zuschauen kann. Die Glasfront mit den Fliesen gibt dem Raum etwas Lockeres, Großzügiges – und die frischen Kräuter sind dabei mehr als nur Dekoration.

 

Im Sommer gibt es draußen nicht nur Kännchen

Der heimliche Star ist der Garten. Nicht viele Schwabinger Lokale verfügen über 120 Außenplätze, die noch dazu so charmant unter über 100 Jahre alten Kastanien gelegen sind. Sie können wählen – Sonne oder Schatten!
Das ruhig gelegene Restaurant bietet einen Blick sowohl auf die Zeugnisse der Architektur aus der Gründerzeit, als auch auf das altehrwürdige Oskar-von-Miller-Gymnasium. Im Sommer kann man die laue Nacht bei uns zudem länger als anderswo genießen, denn wir dürfen den Garten bis Mitternacht geöffnet halten.